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Zweiter Kartierungsrundgang (01.05.2015)

Berglaubsänger

Berglaubsänger
Foto: © Sébastien Gerber

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Auch in mittleren Lagen kann jetzt mit den Kartierungen in den Kilometerquadraten begonnen werden. Wichtig ist, dass bei der ersten Kartierung die Ausaperung bereits deutlich fortgeschritten ist. Demnächst sollte also in den meisten Quadraten unterhalb von etwa 1600 m der erste Rundgang gemacht werden. Im optimalen Fall wird der zweite Rundgang dann im Abstand von 2–3 Wochen durchgeführt.

Im Flachland ist der Zeitpunkt günstig, demnächst den zweiten Kartierungsrundgang zu planen. Bitte beachten Sie, dass der Ausgangspunkt bei jeder Kartierung gewechselt werden sollte, wenn das von den Bedingungen her möglich ist. Eine weitere Möglichkeit ist, die Route in der umgekehrten Richtung zu begehen. Wie das Wetter am Wochenende wird, erfahren Sie in der Wetterprognose.

Für jene Mitarbeitenden, die sich in der Benutzung von „Terrimap online“ noch unsicher fühlen, bieten wir am Samstag, 4. Juli 2015 in Sempach wiederum einen Workshop an. In diesem Workshop werden Sie unter Anleitung am eigenen Kilometerquadrat arbeiten. Sie müssen uns dazu Ihre Tageskarten mindestens eine Woche vor dem Workshop zum Einscannen zuschicken. Am meisten profitieren Sie vom Workshop, wenn Sie die Einträge der Rundgänge vorgängig zu Hause digitalisieren. Dann können Sie sich vor allem der Revierausscheidung widmen, die in der Regel am meisten Probleme bereitet. Detaillierte Informationen zum Workshop und zur nötigen Anmeldung (bis 28. Juni 2015) finden Sie hier.

Mit der fortscheitenden Saison können immer mehr Arten für den Atlas erfasst werden. Seit heute zählen Beobachtungen von folgenden Arten: Wachtel, Sperber, Tüpfelsumpfhuhn, Wendehals, Nachtigall, Rohrschwirl, Teichrohrsänger, Berglaubsänger, Waldlaubsänger, Fitis, Halsbandschnäpper und Schneesperling. Alle diese Arten benötigen einen minimalen Atlascode 2 (Art zur Brutzeit in einem möglichen Brutbiotop beobachtet). Einige Arten sind indes immer noch auf dem Zug. Wenn Sie also z.B. einen singenden Waldlaubsänger an einem ungewohnten Ort feststellen, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie den Atlascode vorerst nur auf 1 (Art zur Brutzeit beobachtet) setzen und diese Stelle 1–2 Wochen später nochmals kontrollieren könnten.

Momentan ist der Zeitpunkt günstig für die Suche von folgenden Arten (Auswahl):

  • Das Steinhuhn kann von der Talsohle der Alpentäler bis über die Waldgrenze vorkommen, meist an reich strukturierten, steinigen Südhängen. Der wetzende Ruf ist weithin zu hören, aber schwierig zu lokalisieren. Funde von frischem Kot oder Mauserfedern ergeben erste Hinweise.
  • Gebäudebruten von Mittelmeermöwen kommen immer häufiger vor. In Städten sollte daher versucht werden, von einem erhöhten Standort aus allfällige installierte Paare zu entdecken. Kontrollieren Sie den Standort innerhalb von 1–2 Wochen nochmals. Achten Sie vor allem auch auf die Bettelrufe der Jungen.

Wir wünschen Ihnen viele schöne Beobachtungen und danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement!