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Mit dem Atlas neue Gebiete erkunden (19.06.2015)

Mornellregenpfeifer-Weibchen Mitte Juli im Brutgebiet

Mornellregenpfeifer-Weibchen Mitte Juli im Brutgebiet
Foto: © Christoph Meier-Zwicky

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Auch in dieser Saison erhalten wir wieder eine beeindruckende Menge von Daten. Noch vor dem Ende der dritten Feldsaison ist der Bearbeitungsstand vieler Regionen schon sehr erfreulich. Vor allem in den Bergen und in Grenznähe gibt es aber noch Gebiete, die weniger intensiv bearbeitet sind. Wenn Sie in den nächsten Wochen noch freie Kapazitäten haben und nach einem Zielgebiet suchen, können wir Ihnen hier einige Hinweise geben. In der angehängten Karte sind jene Atlasquadrate rot markiert, bei denen in der Bilanz der Artenzahl 1993–1996 vs. 2013–2015 noch 10 oder mehr Arten fehlen. In fast allen Teilen des Landes gibt es noch mehrere solche Atlasquadrate. Vielleicht haben Sie Lust, eine Tagesexkursion, ein Wochenende oder sogar eine ganze Woche in einem solchen Atlasquadrat zu verbringen und nach Arten zu suchen? Die detaillierten Angaben, welche Arten in diesen Atlasquadraten noch fehlen, finden Sie im Menü „Vergleichskarten“ auf ornitho.ch. Mit einem Klick auf das entsprechende Atlasquadrat und danach auf „Brutzeitnachweise (provisorische Darstellung)“ lässt sich die Liste der bislang noch nicht bestätigten Arten abrufen. Solche Arten sind rot markiert (grün gefärbt sind neu nachgewiesene Arten). Sofern Sie ein solches Atlasquadrat besuchen, sollten Sie alle festgestellten Arten notieren (also auch die häufigen Arten) und die Meldungen möglichst per Tagesblatt oder punktgenau auf ornitho.ch erfassen.

Wie üblich erhalten Sie anbei die Wetterprognose für das Wochenende. Gegenwärtig ist der Zeitpunkt günstig für die Suche von folgenden Arten (Auswahl):

  • Das Steinhuhn kann von der Talsohle der Alpentäler bis über die Waldgrenze vorkommen, meist an reich strukturierten, steinigen Südhängen. Der wetzende Ruf ist weithin zu hören, aber schwierig zu lokalisieren. Funde von frischem Kot oder Mauserfedern ergeben erste Hinweise.
  • Der Wachtelkönig brütet in vielfältigen, extensiv genutzten Mähwiesen. Der hölzern schnarrende Doppellaut „ärrp-ärrp“ ist vor allem nachts zwischen 22 und 6 Uhr zu hören, die Hauptrufzeit liegt zwischen 23 und 3 Uhr. Bitte machen Sie die Meldungen möglichst punktgenau. So kann der SVS/BirdLife Schweiz eingreifen und das Gespräch mit den zuständigen Bewirtschaftern suchen.
  • Der Mornellregenpfeifer bevorzugt flache oder sanft geneigte, kurzrasige Steinschuttfluren und Wiesenflächen in einer Höhenlage zwischen 2000 und 3000 m ü.M. Um mögliche Brutvögel zu entdecken, sollte ein erster Kontrollgang um den 20. Juni stattfinden.
  • Der Karmingimpel kommt hauptsächlich in Lagen zwischen 1000 und 1600 m vor und bevorzugt halboffene, mit Buschbeständen durchsetzte Landschaften in der Nähe von Gewässern, Mooren oder Feuchtwiesen. Der Gesang, eine weiche Flötenstrophe aus einigen rhythmisch verbundenen Silben, ist besonders morgens bis am späten Vormittag und abends zu hören.

Vielen Dank für Ihr Engagement!