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Rabenkrähe und Nebelkrähe

Vorkommen

Rabenkrähe

Rabenkrähe
Foto: © Niklaus Zbinden

Die Rabenkrähe kommt fast in der ganzen Schweiz vor. Im Tessin mischt sie sich häufig mit der Nebelkrähe. Die Nebelkrähe kommt vor allem im Tessin, in Graubünden und im Wallis vor. Sie zeigt im Tessin eine vom Süden nach Norden abnehmende Häufigkeit. Nördlich der Alpen werden Nebelkrähen oder Mischlinge regelmässig gesichtet, oft einzeln unter Rabenkrähen. Gelegentlich bilden sich auch Mischpaare.

Im Grenzbereich der Areale der beiden Unterarten besteht eine Hybridisierungszone. Die 50:50-%-Achse der Mischzone zwischen den beiden Unterarten quert das Tessin wohl etwa auf der Höhe von Locarno und Bellinzona. Die Mischzone ist hier mindestens 90 km breit. Dagegen ist sie zwischen dem Bergell GR und dem Comersee I sehr schmal und beträgt knapp 40 km. Mischlinge treten besonders auch im Wallis und im Rheintal auf.

Hinweise für Atlasmitarbeitende

Nebelkrähe

Nebelkrähe
Foto: © Marcel Burkhardt

Wir bitten Sie, sich die Krähen im Tessin, in Graubünden und im Wallis genauer anzusehen, insbesondere bei den Kartierungen in den Kilometerquadraten. Achten Sie bei potenziellen Nebelkrähen genau auf den Umfang der grauen Federn besonders auf der Unterseite und den Unterflügeldecken. Eine anschauliche Darstellung der Bestimmung der beiden Unterarten finden Sie in einem ausführlichen Artikel (auf Französisch).

Nebelkrähe: Nebelkrähen zeichnen sich durch ein zweifarbiges Gefieder aus: Der Körper und die Unterschwanzdecken sind grau, während Flügel, Schwanz und Kopf sowie der ausgefranste Brustlatz schwarz sind. Bitte erfassen Sie solche Vögel in ornitho.ch als „Nebelkrähe“. Abseits der bekannten Vorkommen der Nebelkrähe sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie allfällige Beobachtungen gut dokumentieren und eine Beschreibung und/oder Fotos mitliefern.

Hybride Raben- x Nebelkrähe

Hybride Raben- x Nebelkrähe
Foto: © Joël Bruezière

Rabenkrähe: Kennzeichnend ist ein ganz schwarzes Gefieder. Zu beachten ist, dass Farbabweichungen und Weissfleckigkeit besonders bei Rabenkrähen in Städten vorkommen. Diese Vögel sollen in ornitho.ch als „Rabenkrähe“ gemeldet werden. Besonders im Südtessin sollten Sie allfällige Beobachtungen der Rabenkrähe gut dokumentieren und eine Beschreibung und/oder Fotos mitliefern.

Hybriden: Intermediäre Vögel mit Merkmalen sowohl der Rabenkrähe und der Nebelkrähe haben schwarze Zeichnungen in den bei der Nebelkrähe grau gefärbten Gefiederteilen, z.B. eine dunkle Färbung von Unterflügeldecken, Unterschwanzdecken, Schulterfedern und/oder Bauch. Wenn Sie einen Mischling zwischen den beiden Unterarten gesichtet haben, melden Sie diesen als „Rabenkrähe x Nebelkrähe (Hybrid)“. Dadurch kann im Atlas auch die Mischzone der beiden Unterarten dargestellt werden.

Hinweise zum Kartieren in Kilometerquadraten

Grundsätzlich soll in Gebieten, in denen beide Unterarten vorkommen, auf eine genaue Bestimmung geachtet werden, soweit das möglich ist. Als Raben- bzw. Nebelkrähe sollten nur jene Vögel kartiert werden, die einigermassen sicher bestimmt werden konnten.

Hybriden zwischen Raben- und Nebelkrähe sollen als solche kartiert werden. Sie können auf „Terrimap online“ auch digitalisiert werden. Die Art „Rabenkrähe x Nebelkrähe“ muss allerdings zur Artenliste hinzugefügt werden (Knopf „Art hinzufügen“).

Kontaktadressen

Für spezielle Fragen zu Raben- und Nebelkrähen wie auch für Fragen zum Atlas können Sie sich ans Atlasteam wenden.