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Zu viele geschützte Meldungen

30.05.2016 11:04
Ich verstehe, dass Meldungen sensibler Arten (Wanderfalke, Uhu usw.) geschützt sind. Ich selber schütze z. B. Kormorane an Überwinterungsplätzen an der Aare ebenfalls.

Es geht mir um die andern Arten. Bei einem Pirol oder bei einer Waldschnepfe verstehe ich es nicht, dass Beobachtungen geschützt werden. Zumal ein Kontrollgang möglich wäre, wenn man weiss, in welchen Kilometerquadraten die Beobachtung gemacht wurde. Ich finde es schade, wenn solche Meldungen nicht mit den andern Beobachtern geteilt werden.

Und eine Bitte: Wäre es möglich, die Meldungen aus den Revierkartierungen, die ebenfalls automatisch geschützt sind, nach einer gewissen Zeit sichtbar zu machen (so wie es die aus dem 1990er-Atlas sind)? Ich habe jedenfalls nichts dagegen, die Ergebnisse meiner Kartierungen zu teilen!
01.06.2016 10:08
Das Schützen von Beobachtungen kann verschiedene Gründe haben. Einzelne sensible Arten sind grundsätzlich immer geschützt, während einige Beobachter ihre Meldungen ebenfalls vollständig geschützt eingeben. Wiederum andere Beobachter schützen nur ausgewählte Meldungen. Dies alles hat verschiedene Gründe, und von uns aus gibt es da keinen Bedarf für eine Harmonisierung oder einen Aufruf an die Beobachter, zurückhaltender mit dem Schützen von Meldungen zu sein. Wir geben die Details von geschützten Meldungen bei einer Nachfrage mit guter Begründung (z.B. Nachsuche für den Atlas) fast immer bekannt. Eine andere Möglichkeit sehen wir derzeit nicht.
Wir möchten zumindest momentan auch nicht von der Praxis abrücken, dass die Revierkartierungen nach einer gewissen Zeit frei einsehbar sind. Das würde uns einen grossen Aufwand geben, da zahllose Meldungen von Hand angepasst werden müssten. Der Nutzen andererseits ist gemäss unserer Einschätzung eher gering.
01.06.2016 22:34
Besten Dank, Peter, für die Klarstellungen.

Du hast Recht: Der Aufwand würde sich nicht lohnen für die Daten aus den Revierkartierungen, die ja fast ausschliesslich verbreitete Arten betreffen.
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