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Günstige Zeit für Wachtelkönig und Karmingimpel (17.06.2016)

Karmingimpel

Karmingimpel
Foto: © Rudolf Aeschlimann

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

In den mittleren Lagen sollte in nächster Zeit der dritte und letzte Kartierungsrundgang durchgeführt werden – wenn er nicht bereits gemacht worden ist. Wann es dazu einen geeigneten Zeitpunkt gibt, erfahren Sie in der Wetterprognose mit den Vorhersagen für das Wochenende. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns danach die Feldkarten möglichst bald zum Scannen senden und mit der Digitalisierung auf „Terrimap online“ beginnen. Wir bitten alle, diese Auswertung bis zum 1. August zu beenden, damit wir die Ergebnisse kontrollieren können.

Gegenwärtig ist der Zeitpunkt günstig für die Suche von folgenden Arten (Auswahl):

  • Der Wachtelkönig brütet in vielfältigen, extensiv genutzten Mähwiesen. Der hölzern schnarrende Doppellaut „ärrp-ärrp“ ist vor allem nachts zwischen 22 und 6 Uhr zu hören, die Hauptrufzeit liegt zwischen 23 und 3 Uhr. Bitte machen Sie die Meldungen möglichst punktgenau. So kann BirdLife Schweiz eingreifen und das Gespräch mit den zuständigen Bewirtschaftern suchen.
  • Der Karmingimpel kommt hauptsächlich in Lagen zwischen 1000 und 1600 m vor und bevorzugt halboffene, mit Buschbeständen durchsetzte Landschaften in der Nähe von Gewässern, Mooren oder Feuchtwiesen. Der Gesang, eine weiche Flötenstrophe aus einigen rhythmisch verbundenen Silben, ist besonders morgens bis am späten Vormittag und abends zu hören.

Bitte achten Sie während Ihren Kartierungen und Bergwanderungen auch auf mögliche Vorkommen der Alpenkrähe. Die Vorkommen im Wallis scheinen zuzunehmen, und es gibt in den letzten Jahren einzelne Brutzeitfeststellungen in Graubünden, im Tessin und im Berner Oberland. Zudem ist es auf Grund der hochgelegenen Nistplätze leicht möglich, dass Bruten der Alpenkrähe übersehen werden. Prägen Sie sich die typischen Rufe der Alpenkrähe ein („tjiach“ oder „tvriäää“) und beobachten Sie Alpendohlen genau. Es kann vorkommen, dass sich eine einzelne Alpenkrähe in einem Trupp Alpendohlen aufhält. In folgenden Gebieten ist besonderes Augenmerk auf die Alpenkrähe zu legen: Calanca, Valsertal, Safiental, Rheinwald, Schams, Avers, Oberhalbstein, Albulatal, Schanfigg, Landwassertal sowie Ober- und Unterengadin. Generell sind jedoch Beobachtungen im ganzen Alpenraum möglich.

Wir wünschen Ihnen schöne Entdeckungen und erfolgreiche Exkursionen!