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Günstige Zeit für Graureiher, Saatkrähe, Dohle, Fichtenkreuzschnabel und Eulen (27.03.2014)

Fichtenkreuzschnabel

Fichtenkreuzschnabel
Foto: © René-Pierre Bille

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ein Schwerpunkt dieser Atlassaison ist bekanntlich die möglichst vollständige Erfassung der Koloniebrüter. Derzeit bietet sich die gute Gelegenheit, Nester und Kolonien von Graureiher und Saatkrähe aufzuspüren. Der Laubaustrieb dürfte in diesem Jahr früher als gewohnt stattfinden, so dass schon möglichst bald versucht werden sollte, Kolonien zu lokalisieren und die Nester zu zählen. Machen Sie einige Wochen später eine erneute Zählung, bei der Saatkrähe optimalerweise um Mitte April. Auch bei baumbrütenden Dohlen ist der Zeitpunkt günstig. Bis Mitte April sind sie am auffälligsten, wenn sie sich um die besten Bruthöhlen balgen oder Nistmaterial eintragen. Es lohnt sich, ein spezielles Augenmerk auf Bestände alter Buchen in Waldrandnähe oder an Talhängen zu richten.

Bei der Erfassung dieser Koloniebrüter ist es angezeigt, wenn Sie sich mit anderen Beobachtern absprechen, insbesondere mit den Verantwortlichen der Zählung von Saatkrähe und Dohle. Wenn Sie nicht wissen, wer in Ihrer Region dafür zuständig ist, helfen wir Ihnen gerne weiter. Melden Sie bitte die Koloniebrüter möglichst punktgenau. In ornitho.ch öffnet sich zudem ein spezielles Koloniebrüterformular, sobald eine Meldung mit einem Atlascode von mindestens 4 gemacht wird. Hier können Sie die detaillierten Angaben zur Kolonie erfassen.

Ebenfalls aufmerksam machen möchten wir Sie auf den Fichtenkreuzschnabel. Für diese Art könnte sich ein gutes Jahr abzeichnen. Zudem haben wir in den letzten 14 Tagen einzelne Meldungen von Nestfunden oder flüggen Jungen erhalten. Gewöhnliche Beobachtungen zählen für den Atlas erst ab dem 15. April. Gelingen Ihnen jedoch Bruthinweise mit einem Atlascode von 7 oder höher, so können wir diese schon jetzt für den Atlas berücksichtigen.

Ferner möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass im Moment bei verschiedenen Eulenarten wie Waldohreule, Raufusskauz und Uhu die Chancen für Nachweise recht gut sind. Zwar mussten etliche Beobachter ohne Nachweise zurückkehren, doch insgesamt gingen über die letzten Wochen beachtlich viele Feststellungen von rufenden Individuen ein. Die Nachsuche ist dieses Jahr einfacher als 2013, weil in mittleren Lagen nur noch wenig Schnee liegt.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und spannende Beobachtungen!