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Günstige Zeit für Gänsesäger, Steinhuhn, Turteltaube usw. (10.06.2016)

Steinhuhn

Steinhuhn
Foto: © Adrian Wullschleger

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wie üblich erhalten Sie anbei die Wetterprognose für das Wochenende. Gegenwärtig ist der Zeitpunkt günstig für die Suche von folgenden Arten (Auswahl):

  • Gänsesäger brüten an Seen und Flüssen in Baum- und Felshöhlen, an Gebäuden und in Mauernischen. Junge führende Weibchen sind leicht erfassbar, aber sehr mobil. Bitte geben Sie in den Bemerkungen die Grösse der Jungen im Verhältnis zu jener des Weibchen an. Dies ist sehr nützlich, um verschiedene Weibchen mit Jungen zu unterscheiden.
  • Das Steinhuhn kann von der Talsohle der Alpentäler bis über die Waldgrenze vorkommen, meist an reich strukturierten, steinigen Südhängen. Der wetzende Ruf ist weithin zu hören, aber schwierig zu lokalisieren. Funde von frischem Kot oder Mauserfedern ergeben erste Hinweise.
  • Die Turteltaube besiedelt bewaldete, warme Tieflagen, mit Vorliebe in Auengebieten, daneben auch in halboffenem, parkartigem Gelände, in Weinbergen oder auf Ödland. Sie ruft oft lange Zeit, vor allem auch in der Dämmerung. Von Feldern abfliegende Vögel ergeben meist gute Hinweise auf Brutstandorte. Vorsicht ist allerdings geboten mit Nachzüglern und umherstreifenden Nichtbrütern, die bis im Juni auftreten können.
  • Der Feldschwirl brütet in Feuchtgebieten, auf leicht verbuschten Halbtrockenrasen, in Waldschneisen und -lichtungen oder an Rändern feuchter Wälder und in jungen Pappelkulturen, selten auch in Buntbrachen. Der Gesang, ein eintöniges mechanisches Schwirren, ist leicht mit dem Zirpen einer Grille oder Heuschrecke zu verwechseln. Durchzügler können bis Mitte Juni auftreten, weshalb einmalige Beobachtungen möglichst im Abstand von mindestens einer Woche bestätigt werden sollten.
  • Der Sumpfrohrsänger brütet entlang von Gräben, Fliessgewässern und Seeufern, abseits des Wassers auch in üppiger Hochstaudenvegetation und in Kiesgruben. In den Bergen kann der abwechslungsreiche, imitationsreiche Gesang stellenweise bis in Höhen über 2000 m vernommen werden. Die höchste Gesangsaktivität liegt vor und nach der Morgendämmerung.

Vielen Dank für Ihr Engagement!