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Günstige Zeit für die weitere Artensuche (04.07.2014)

Alpenbraunelle

Alpenbraunelle
Foto: © Marcel Burkhardt

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

Bei den verbreiteten Arten folgt auf ornitho.ch seit Anfang Juli keine automatische Aufforderung mehr, den Atlascode einzugeben. Solche Atlascodes können aber bei brutverdächtigem Verhalten immer noch gesetzt werden, z.B. bei einem futtertragenden Zaunkönig. Bei Langstreckenziehern dauert die Periode, in der man einen Atlascode setzen sollte, in der Regel bis Ende Juli, bei Hühnervögeln und mehreren Bergvogelarten bis Ende August. Vögel auf dem aktiven Durchzug oder offensichtlich nur rastende, frühe Durchzügler (z.B. ein Baumpieper Ende Juli auf einem Acker im Mittelland) erhalten hingegen keinen Atlascode. Die Übersicht über die Brutperiode der seltenen und spärlichen Arten kann hier heruntergeladen werden.

Auch jetzt lassen sich noch zahlreiche Arten für den Brutvogelatlas nachweisen. Vor allem in den Bergen sind die Voraussetzungen günstig. Zudem bietet es sich an, sich auf hohe Brutnachweise zu achten. Wenn Sie in flachen oder sanft geneigten, kurzrasigen Steinschuttfluren und Wiesenflächen auf 2000 bis 3000 m unterwegs sind, suchen Sie das Gebiet nach Mornellregenpfeifern ab. Beim Wachtelkönig zeichnet sich ein gutes Jahr ab. Bitte melden Sie die Meldungen punktgenau und so rasch als möglich, damit nötigenfalls geeignete Schutzmassnahmen umgesetzt werden können.

Auch im Flachland besteht nun neben noch singenden Vögeln die Chance, mittels der Beobachtung von Familien oder Junge fütternden Altvögeln sichere Brutnachweise zu erbringen. Junge Waldohreulen machen nachts mit ihrem fast pausenlosen Fiepen auf sich aufmerksam. Beim Bienenfresser ist jetzt der Zeitpunkt optimal für die Suche nach Brutplätzen. In der Fütterungsphase sind die Altvögel wegen des ständigen Kommens und Gehens an den Brutröhren sehr auffällig.

Der letzte Rundgang in hochgelegenen Kilometerquadraten sollte bis zum 10. Juli durchgeführt werden (ausser in einzelnen Spezialfällen, wo die Bedingungen es nicht zulassen). Bereits haben erfreulich viele Mitarbeitende die Auswertungen der Revierkartierungen mit „Terrimap online“ abgeschlossen. Wir bitten alle, diese Arbeiten möglichst bis zum 1. August zu beenden, damit wir die Ergebnisse kontrollieren können. Jede Kartiererin bzw. jeder Kartierer wird danach so rasch als möglich Bescheid sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse pro Kilometerquadrat erhalten.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Engagement und wünschen weiterhin spannende Entdeckungen!

PS: Wenn Sie Ihre Ferien in der Schweiz verbringen und dabei auch Vögel beobachten, lohnt sich ein Blick auf das Menü „Vergleichskarten“ auf ornitho.ch. Hier können Sie auf jedes Atlasquadrat klicken und erhalten in Sekundenschnelle die Liste der bestätigten, noch nicht nachgewiesenen und neu gefundenen Brutvogelarten im Vergleich zum letzten Atlas. In manchen Atlasquadraten hat es noch einige Arten, die sich relativ einfach nachweisen lassen.