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Durchsicht der erfassten Daten (24.05.2013)

Braunkehlchen

Braunkehlchen
Foto: © Marcel Burkhardt

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Auch wenn das Wetter in diesem Frühjahr nicht sehr einladend ist, scheinen die Kartierungen in den Kilometerquadraten gut zu verlaufen. Wir erhalten jedenfalls kaum Nachrichten, dass die Aufnahmen beispielsweise wegen bevorstehender Ferienabwesenheit nicht rechtzeitig beendet werden können. Sollten Sie einen Engpass haben, informieren Sie uns bitte so rasch wie möglich, damit wir eine Ersatzkartierung organisieren können.

Auch die Eingabe der Daten auf ornitho.ch geht zügig vorwärts, wie ein Blick auf die im Menü „Brutvogelatlas 2013–2016“ verfügbaren Verbreitungskarten zeigt. Dafür möchten wir Ihnen schon jetzt herzlich danken! Zudem sind die vielen punktgenauen Meldungen bei seltenen Arten und Koloniebrütern sehr erfreulich.

Aus technischen Gründen ist es auf ornitho.ch leider nicht möglich, die Verbreitungskarten gemäss Stichdatum und Atlascode zu erzeugen, sondern nur gemäss dem Atlascode. Eine Meldung wird auf der Karte dargestellt, wenn sie den minimalen Atlascode der betreffenden Art erfüllt, unabhängig vom Beobachtungsdatum. Wir überwachen daher die erfassten Daten laufend, damit die auf ornitho.ch abrufbaren Karten am Schluss möglichst jenen im künftigen Buch „Schweizer Brutvogelatlas 2013–2016“ entsprechen werden. In verschiedenen Fällen werden wir bei Ihnen im Sinne der Qualitätssicherung nach weiteren Details fragen und erlauben uns, ein blaues Fragezeichen zu setzen. Hiermit zweifeln wir nicht Ihre Artbestimmung an. In Fällen, wo eine Meldung vor dem artspezifischen Stichdatum realisiert wurde, möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass damit noch kein gültiger Nachweis für den Atlas vorliegt (Meldungen mit Fragezeichen erscheinen nicht auf den Verbreitungskarten). Wir hoffen durch die rasche Mitteilung, dass es Ihnen in möglichst vielen Fällen noch gelingt, einen gültigen Nachweis nach dem Stichdatum zu erbringen. Auch möchten wir vermeiden, dass Sie erst nach der Brutsaison mit solchen Nachfragen konfrontiert werden. Dann erinnern Sie sich möglicherweise nicht mehr an die Details und haben nicht mehr die Möglichkeit ins Feld zu gehen, um die Beobachtung zu bestätigen.

Sollten Sie also von uns eine Anfrage erhalten, danken wir Ihnen im Voraus fürs Verständnis und für die rasche Beantwortung! Sobald ein gültiger Nachweis für das betreffende Atlasquadrat vorliegt, entfernen wir natürlich das blaue Fragezeichen und die Meldung erscheint wieder auf der Karte.

Atlasquadrat-Verantwortliche und ihre Mitarbeitenden können übrigens im Untermenü „Atlasdokumente“ selber die Artenliste und die Meldungen kontrollieren und bei Fragen direkt die betreffenden Beobachterinnen und Beobachter kontaktieren.

Bitte beachten Sie, dass wir für Nachweise ausserhalb des bekannten Brutareals gerne etwas konkretere Bruthinweise hätten. Beispielsweise kann der Rotmilan an manchen Stellen im Alpenraum bis weit in die Brutzeit hinein festgestellt werden. Ohne Hinweis auf eine wahrscheinliche Brut in der Umgebung würden solche Beobachtungen unter Umständen bei der Schlussbereinigung weggelassen werden, wie das auch schon beim Atlas 1993–1996 gemacht worden ist. Dasselbe gilt auch für andere Arten (z.B. Trauerschnäpper, Fitis, Pirol). Daher sind wir Ihnen in diesen Fällen dankbar, wenn Sie möglichst versuchen, einen Nachweis zu erbringen, der mindestens auf ein wahrscheinliches Brüten hindeutet (z.B. ein balzendes Paar, ein Nistmaterial transportierender Altvogel).

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und spannende Beobachtungen!

Mit besten Grüssen, Peter Knaus und Sylvain Antoniazza

PS: Seit dem 20. Mai können folgende Arten für den Atlas nachgewiesen werden: Zwergdommel, Brachpieper, Schafstelze, Braunkehlchen, Sumpfrohrsänger, Sperbergrasmücke, Rotkopfwürger, Karmingimpel. Ab dem 25. Mai kann dann mit dem Wachtelkönig auch die letzte Art gezählt werden.