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Beginn der dritten Atlassaison (06.03.2015)

Raufusskauz

Raufusskauz
Foto: © Laurent Vallotton

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die dritte Atlassaison hat begonnen. Unsere Prioritäten für 2015 sind: (1) weitere Kartierungen in den Kilometerquadraten, (2) gezielte (Weiter-)Suche nach seltenen und nachtaktiven Arten sowie nach noch fehlenden Arten von 1993–1996, (3) Erfassung balzender Waldschnepfen vor allem in den Kantonen Wallis, Uri, Graubünden und Tessin und (4) Erfassung von Höckerschwan, Gänsesäger, Haubentaucher, Mittelmeermöwe und Eisvogel an Seen und Flüssen. Dazu haben wir eine Checkliste der Aufgaben für 2015 zusammengestellt. Zu den letzten beiden Schwerpunkten werden wir Sie rechtzeitig noch gesondert informieren. Für etliche schwierig zu findende oder nachtaktive Brutvögel stehen Ihnen übrigens Arthinweise mit nützlichen Tipps zur Verfügung.

Seit 20. Februar können einige weitere Arten für den Atlas „gezählt“ werden, nämlich alle Spechte (ausser Bunt- und Schwarzspecht). Der Wanderfalke macht sich nun vor seinen Brutfelsen bemerkbar – besonders an den Seen sind allerdings auch noch Wintergäste anwesend. Mindestens im Jura zeichnet sich beim Raufusskauz mittlerweile ein deutlich besseres Jahr ab als in den zwei vorangegangen Saisons. Es kann sich also lohnen, schon bald einige nächtliche Exkursionen durchzuführen. Auch der Uhu ruft nach wie vor an manchen Stellen; es wurden auch schon neue Plätze entdeckt. Seit dem 1. März kamen auch Sperlingskauz, Waldohreule, Wasseramsel und Kolkrabe hinzu.

Auch der Graureiher macht sich in den Kolonien bereits bemerkbar. Nutzen Sie die Zeit vor dem Laubaustrieb, um Kolonien zu lokalisieren. Für diese Art ist ein sicherer Brutnachweis nötig (minimaler Atlascode 11). Melden Sie bitte den Graureiher wie auch die anderen Koloniebrüter möglichst punktgenau. In ornitho.ch öffnet sich zudem ein spezielles Koloniebrütermodul, sobald eine Meldung mit einem Atlascode von mindestens 4 gemacht wird (ausser die Meldung stammt von einem Tagesblatt). Hier können Sie die detaillierten Angaben zur Kolonie erfassen. Bei erfolgloser Suche sind übrigens auch „Negativmeldungen“ mit Atlascode 99 wertvoll, besonders bei Koloniebrütern und seltenen Arten.

Für die beiden Atlascamps (Kartier- und Beobachtungswochenenden) in Château-d‘Oex VD (12.–14. Juni) und in Trun – Sumvitg GR (19.–21. Juni) gibt es noch wenige freie Plätze. Die Zahl der verfügbaren Plätze ist beschränkt – warten Sie daher nicht zu lange mit Ihrer Anmeldung.

Wir wünschen Ihnen auch im Jahr 2015 viele schöne Beobachtungen und manche Überraschungen und danken allen zum Voraus für den grossartigen Einsatz!