Feldarbeit abgeschlossen

Aktuelles

Drei wichtige Termine
Weiter

Mitmachen

Atlasbörse
Weiter

Methode

Atlasmethode
Weiter

Die Bedeutung vollständiger Tagesblätter

Grauschnäpper

Grauschnäpper
Foto: © Mathias Schäf

Wenn Sie uns Ihre Beobachtungen mittels Tagesblätter übermitteln, so erweitert sich damit das Spektrum unserer Auswertemöglichkeiten gegenüber von Einzelmeldungen beträchtlich. Das gilt insbesondere für die Darstellung des jahreszeitlichen Auftretens der eher häufigen Arten wie Zilpzalp oder Grauschnäpper. Ihre Meldungen haben damit für uns einen klaren Zusatznutzen.

Wir möchten deshalb dazu aufrufen, auf ornitho.ch möglichst via Tagesblattfunktion zu melden, sobald Sie lange genug in einem Kilometerquadrat ausgeharrt haben und Sie davon ausgehen, die meisten der effektiv anwesenden Arten entdeckt zu haben. Es gibt zwei Typen von Tagesblättern, doch das vollständige Tagesblatt („alle Arten“) enthält am meisten nutzbare Informationen. Als Faustregel gilt: Tagesblätter für alle Arten können Sie einsetzen, wenn Sie in einem Kilometerquadrat während mindestens einer Stunde konzentriert beobachtet haben. Es soll ein Tagesblatt pro Gebiet und Tag ausgefüllt werden. Indem Sie regelmässig ein Kilometerquadrat in Ihrer Nähe aufsuchen, das sich nicht auf der Top-Ten-Liste der Beobachtungsorte befindet (z.B. ein Stadtpark, ein Wald oder eine Kulturlandfläche) und dafür ein vollständiges Tagesblatt ausfüllen, tragen Sie deutlich zur verbesserten Repräsentativität der Stichprobe bei. Beachten Sie, dass die gewählte Höhe für das ganze Tagesblatt gilt. Daher sollten Sie besonders in den Bergen bei einigen (eher seltenen) Arten die effektive Höhe in den Bemerkungen ergänzen, wenn sie zu stark von der Höhe des Tagesblatts abweicht.

Bitte melden Sie uns auf vollständigen Tagesblättern sämtliche festgestellten Arten, also auch alle häufigen Arten wie Rabenvögel oder Meisen. Sie erhöhen den Wert Ihrer Angaben, wenn Sie bei den eher seltenen Arten eine exakte Zahl oder mindestens eine Schätzung eingeben. Wenn Sie bei den eher häufigen Arten die Anzahl nicht festgestellt haben, können Sie ins Feld mit dem Artnamen klicken. Dadurch wird es gelb gefärbt und automatisch ein „x“ eingesetzt (d.h. die Art wurde nachgewiesen, doch eine Zahl kann nicht angegeben werden).