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Aufgaben in einem Atlasquadrat

Zwergtaucher

Zwergtaucher
Foto: © Rudolf Aeschlimann

Pro Atlasquadrat soll eine möglichst vollständige Artenliste zusammen kommen, wozu die Artenliste des Atlas 1993–1996 eine wichtige Orientierungshilfe darstellt. Diese Liste ist demnächst auf ornitho.ch abrufbar. Andererseits sind in 5 Kilometerquadraten (1 x 1 km) in einem der vier Jahre vereinfachte Revierkartierungen zu machen (3 Kartierungsrundgänge pro Quadrat, oberhalb der Baumgrenze nur 2). Das heisst, durchschnittlich sind jedes Jahr 1–2 Kilometerquadrate zu bearbeiten.

Es muss nicht unbedingt die ganze Atlasquadratfläche mindestens einmal begangen werden; gerade in Bergquadraten wäre das illusorisch. Vielmehr sollen die besonderen Lebensräume wenn möglich mehrfach aufgesucht werden, um zusätzliche Arten zu finden (z.B. Feuchtgebiete, Auenwälder, sonnige Hanglagen, Kiesgruben, Felswände). Vor allem die Lebensräume von seltenen Arten, seltenen Arten im Mittelland und Jura, Koloniebrütern und Koloniebrütern in Siedlungen sollen möglichst gut kontrolliert werden, so dass für diese Arten auch die Verbreitung auf der Basis von 1 x 1 km so vollständig wie möglich erfasst wird. Oft kann die Route auf dem Weg zu und von den Kilometerquadraten so gelegt werden, dass man in solchen Lebensräumen „automatisch“ vorbeikommt. Aber es muss neben den Kartierungsrundgängen sicher mit etlichen zusätzlichen Exkursionen pro Jahr gerechnet werden, beispielsweise auch für die nachtaktiven Arten.

Wann der optimale Zeitpunkt für Exkursionen ist, hängt u.a. von den Wetterbedingungen ab, aber auch von der Region und der Höhenstufe. Hier finden Sie einen modellhaften Verlauf einer Atlassaison.

Die oder der Verantwortliche des Atlasquadrats organisiert die Aufnahmen mit den Helferinnen und Helfern selbstständig. Insbesondere ist sie oder er für die Vergabe der Kilometerquadrate sowie für die Erfassung der Koloniebrüter zuständig.