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Atlassaison im Mittelland und in den Tieflagen im Jura und in den Alpen

Wespenbussard

Wespenbussard
Foto: © Daniele Occhiato

  • Ende Februar: Wanderfalke und Uhu machen sich jetzt vor ihren Brutfelsen bemerkbar. Auch für die Spechte ist der Zeitpunkt günstig, nämlich für Grau-, Mittel- und Kleinspecht.
  • März: Graureiher, Dohle und Saatkrähe beginnen früh mit der Brut; nutzen Sie die Zeit vor dem Laubaustrieb zur Suche von Kolonien und Einzelnestern. In Wäldern kann nachts der Ruf von Waldkauz und Waldohreule vernommen werden. Wasseramsel und Kolkrabe können ebenfalls schon notiert werden.
  • April: Bei den Greifvögeln ist jetzt ein guter Zeitpunkt für die Suche von Schwarz- und Rotmilan sowie Habicht. Nachts kann in Siedlungen und auf Bauernhöfen die Schleiereule gehört werden. In Feuchtgebieten machen sich Wasserralle, Kiebitz, Bartmeise, Grauammer sowie ab Mitte April Zwergtaucher, Kuckuck, Nachtigall, Rohrschwirl und Rohrammer bemerkbar. An Fliessgewässern können Gänsesäger und Eisvogel entdeckt werden. In Wäldern besteht die Chance, balzende Waldschnepfen und Hohltauben aufzuspüren, ab Mitte April können auch Kernbeisser notiert werden. An Südhängen können ab Mitte April Zaunammer und Schwarzkehlchen gesucht werden. In den Obstgärten darf ab Ende Monat Gartenrotschwanz erfasst werden. Der erste Kartierungsrundgang in den Kilometerquadraten soll möglichst in diesem Monat erfolgen.
  • Erste Maihälfte: In Feuchtgebieten ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um Drosselrohrsänger, Fitis und Pirol aufzuspüren. An Fliessgewässern können Flussregenpfeifer und Flussuferläufer entdeckt werden. In den Wäldern dürfen Waldlaubsänger und Trauerschnäpper notiert werden. Junge Wanderfalken machen sich ab Anfang Mai lautstark an den Brutfelsen bemerkbar. Bis Mitte Mai sollte der zweite Kartierungsrundgang in den Kilometerquadraten stattfinden.
  • Zweite Maihälfte: Erst jetzt können in den Feuchtgebieten Zwergdommel, Baumfalke, Schafstelze, Feldschwirl, Sumpfrohrsänger und Gelbspötter erfasst werden. An Südhängen und in heckenreichen Gebieten besteht die Chance auf den Gesang von Wendehals, Dorngrasmücke und Neuntöter, in Ruderalflächen kann der Orpheusspötter entdeckt werden. In den Wäldern und in der halboffenen Landschaft machen Wespenbussard und Turteltaube auf sich aufmerksam. Der dritte und letzte Kartierungsrundgang in den Kilometerquadraten soll nicht vor Mitte Mai durchgeführt werden, aber bis spätestens Mitte Juni.
  • Juni: Dieser Monat eignet sich ebenfalls sehr gut, um schwierig zu findende Arten aufzuspüren, so Wachtel, Zwergdommel, Habicht, Sperber, Wendehals, Sumpfrohrsänger und Neuntöter. In Kiesgruben lohnt sich die Suche nach Flussregenpfeifer und Uferschwalbe. Neben noch singenden Vögeln besteht nun zunehmend die Chance, mittels der Beobachtung von Familien oder Junge fütternden Altvögeln sichere Brutnachweise zu erbringen. An den Gewässern treten spätestens jetzt Familien von selteneren Entenarten auf.
  • Juli: Spät abends und nachts kann das Fiepen der jungen Waldohreulen vernommen werden. Junge Wespenbussarde und Baumfalken machen ab Mitte Juli auf sich aufmerksam. Über den Städten ist jetzt der Alpensegler besonders auffällig. Reiherentenfamilien treten meist deutlich später in der Saison auf als andere Entenfamilien. Andere Wasservögel wie der Zwergtaucher haben oft noch späte Bruten.