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Präzise Angaben bei Koloniebrütern

Saatkrähen

Saatkrähen
Foto: © Jean-Lou Zimmermann

Bei den Koloniebrütern beruht die Bestandsüberwachung im Wesentlichen auf der Zahl der besetzten Nester. Für diese Arten ist es ausserordentlich nützlich, Detailangaben in den Bemerkungen zu machen, denn das Feld „Anzahl“ gibt nur die Gesamtzahl der Individuen an. Die wichtigste Information für die Bemerkungen ist die Zahl der besetzten Nester (ohne den Atlascode zu vergessen). Aber es ist auch hilfreich, wenn möglich Nester mit Jungen, Nester mit brütenden Altvögeln sowie solche mit stehenden Altvögeln ohne offensichtliche Aktivität zu unterscheiden.

Diese Angaben sind besonders wichtig für den Graureiher, die Saatkrähe, die Dohle und die Uferschwalbe (hier sind die Röhren zu zählen). In einigen Regionen werden die Kolonien dieser Arten schon seit langem durch regelmässige Beobachter überwacht, die damit sehr wichtige Daten liefern. Die Meldungen sind für die Bestimmung der Bestandstrends umso wertvoller, wenn die Kolonien jedes Jahr kontrolliert werden. Bei seltenen Arten wie dem Kormoran, den Möwen und der Flussseeschwalbe werden in der Regel alle bekannten Kolonien gut überwacht. Angesichts der Aufnahmen für den Atlas 2013–2016 sind detaillierte Bemerkungen auch für die Kolonien der Segler und der Mehlschwalbe willkommen.